microTEC Südwest und bwcon machen das Land fit für das Internet der Dinge

Die Wirtschaftsinitiative und der Fachverband arbeiten künftig enger zusammen, um Synergien zu nutzen und den baden-württembergischen Mittelstand auf das Internet der Dinge vorzubereiten.

Peter Josef Jeuk, MST BW und Alf Henryk Wulf, bwcon

Die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg Connected / bwcon mit Sitz in Stuttgart und der Fachverband microTEC Südwest e.V. mit Sitz in Freiburg haben im Juni 2013 durch eine Kooperations-vereinbarung ihre Zusammenarbeit gefestigt. Die Partnerschaft soll die vielfältigen Berührungspunkte der Mikrosystemtechnik und der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in wirtschaftliche Synergien für den Standort Baden-Württemberg umsetzen. Diese Kooperation reiht sich in besonderer Weise in die laufenden Aktivitäten des Landes Baden-Württembergs zur Digitalen Agenda 2020+ ein, die die Weiterentwicklung der IKT-Branche im Südwesten fördert.

Synergien sind wichtig insbesondere vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Netz wie dem Internet der Dinge und den damit verbundenen Herausforderungen bei der Realisierung von Industrie 4.0-Applikationen. Die neuen Technologien und Geschäftsmodelle im Internet der Dinge erfordern die Bündelung von Kompetenzen. Das gilt sowohl für den Bereich von intelligenten, vernetzten miniaturisierten Systemen, sogenannten Cyber-Physical Systems, als auch für Middleware, Dienste und komplexere Softwareentwicklung. Ziel der Kooperation zwischen bwcon und MST BW ist, der mittelständischen Industrie in Baden-Württemberg eine Plattform für neue Lösungen in diesen Technologiefeldern zu bieten. Hierzu gehören auch ergänzende Aktivitäten im Bereich der Interoperabilität und Standards sowie Safety und Security.

Die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten die Vorsitzenden von bwcon und microTEC Südwest Alf Henryk Wulf und Eckehardt Keip im Juni 2013. MicroTEc Südwest-Vorstandsvorsitzender Keip betonte die inhaltlichen Schnittmengen der beiden Initiativen: „Die Vereinbarung zwischen bwcon und microTEC Südwest soll die Grundlage für eine mittelstandsorientierte Kompetenzplattform sein. Vor allem der Austausch in den Anwendungsfeldern Produktion, Logistik, Gesundheit und Energie soll gefördert werden, um die Entwicklung innovativer Produkte und Geschäftsmodelle anzustoßen.“

bwcon-Vorsitzender Wulf freute sich, mit microTEC Südwest einen wichtigen landesweit agierenden Partner gewonnen zu haben: „bwcon und MST BW ziehen bereits seit einiger Zeit an einem Strang. Die Partner verleihen nun ihrer guten Zusammenarbeit den Status einer besonderen Partnerschaft. Gemeinsames Ziel ist die langfristige Stärkung beider Partner und ihrer Mitglieder durch gemeinsame Veranstaltungen, Arbeitskreise und Projekte.“

Die Digitale Agenda 2020+ wurde im Mai 2013 von einer Expertengruppe an die Ministerien Finanzen und Wirtschaft sowie Wissenschaft, Forschung und Kunst übergeben. Die Agenda enthält einen 16 Punkte-Plan für die Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in Baden-Württemberg und für die IKT-Politik des Landes. Die Digitale Agenda 2020+ soll das Land in mehrfacher Hinsicht fit für die Zukunft machen: Zum einen soll der Südwesten durch weiteren Ausbau und Einsatz von IKT seine führende Rolle als Wirtschaftsstandort sichern; zum anderen sollen gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen gemeistert werden. Eine der Handlungsempfehlungen betrifft die wirtschaftliche Nutzung von Cyber-Physical Systems und des Internet der Dinge und Dienste – „also genau den Bereich, der durch die Kooperation zwischen bwcon und microTEC Südwest entwickelt werden soll,“ ergänzt der Geschäftsführer von microTEC Südwest, Peter Josef Jeuk.

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