Clusterkonferenz 2014 - Rückblick

Am 05. und 06. Mai 2014 trafen sich 210 Teilnehmer auf der vierten MicroTEC Südwest Clusterkonferenz, die dieses Jahr im Konzerthaus in Freiburg im Breisgau stattfand.

Konzerthaus Freiburg

Der erste Konferenztag befasste sich mit den tiefgreifenden Veränderungen der Produktionstechnik und denen der gesundheitsfördernen Techniken und hatte des Weiteren die Positionierung des Clusters als Innovationsbeschleuniger zum Thema. Der zweite Tag widmete sich den Themen Wissenschaft, Entwicklung und Transfer. Ziel von MicroTEC Südwest ist es, die international führende Stellung Baden-Württembergs im Bereich der Mikrosystemtechnik bis zur Weltspitze auszubauen.

Dr. Christine Neuy und Dr. Malua de Carvalho

 "MicroTEC Südwest ist eine besondere Visitenkarte für die Mikrosystemtechnik in Baden-Württemberg", erklärte Peter Hofelich, Beauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg für Mittelstand und Handwerk, und freut sich, dass sich "die Hälfte der Mitglieder aus kleinen und mittleren Unternehmen zusammensetzt" und "MicroTEC Südwest damit die ideale Basis für Wachstum und Innovation in Baden-Württemberg ist." In den vergangenen Jahren, so Hofelich, haben die Clusterakteure die Schaffung von 10.000 Arbeitsplätzen begünstigt. Hofelich führt weiter aus, dass "MicroTEC Südwest einer der bundesweit größten und leistungsfähigsten Spitzencluster ist", was durch die Verleihung des Labels Clusterexzellenz Baden-Württemberg anerkannt wird. Der Spitzencluster MicroTEC Südwest wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Land Baden-Württemberg gefördert. 

Prof. Dr. Thomas Bauernhansl

Einen Blick in die Zukunft warf Prof. Dr. Thomas Bauernhansl, Fraunhofer IPA, mit seinen Vortrag Smart Production. An die Produktion der Zukunft werden hohe Anforderungen gestellt: Sie muss intelligent, wandelbar, effizient und nachhaltig sein. Ein Schlüssel zum Erfolg ist die smarte und flexible Automatisierung. Mikrosysteme kombiniert mit Informations- und Kommunikationstechnik ermöglichen es, dass sich Produktionsprozesse selbst organisieren.

Ausstellung und Networking

Das Grußwort am zweiten Konferenztag mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Entwicklung und Transfer sprach Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er führte aus, dass  "Forschungseinrichtungen und Institute aus dem Oberrhein ein Drittel der im Cluster registrierten Mitglieder darstellen und diese in strukturellen und technischen Bereichen wichtige Impulse für die Entwicklung des Spitzenclusters leisten". In mehreren technischen Vortragsblöcken präsentieren die Clusterakteure und Clusterpartner an diesem Tag ihre Unternehmen und ihre neuesten Entwicklungen.

Der erste Vortragsblock widmete sich dem Thema Smart Systems: von Sensorfusion bis Cyber-Physical Systems mit sechs Vorträgen aus Industrie und Forschung. Im zweiten Block präsentierten vier Referenten ihre Entwicklungen im Bereich Intelligente Implantate. Es folgten fünf Vorträge zur Point-of-Care-Diagnostik. Zum Abschluss wurde das Thema Produktion: von ultradünnen Chiptechnologien über MID zu Drucktechnologien von sieben unterschiedlichen Blickwinkeln aus betrachtet.

Eine begleitende Fachausstellung und Postersession ermöglichte den Teilnehmenden vertiefende Gespräche vor und nach den Vorträgen.

Das Original "Freiburger Bächleboot" als Geschenk für die Referenten